Aktuelles

von Katja 17. Juni 2026
Hinter uns liegen ein paar richtig turbulente Michelsdorfer Wochen. Wir hatten wirklich alles: die Premiere des Theaterstücks „Geister wie wir“ , das traditionelle Maibaumaufstellen , die RBB‑Landschleicher‑Vorführung über 13 Ortsteile der Gemeinde Kloster Lehnin und natürlich das Chorfest . Michelsdorf war also im Dauerbetrieb – kulturell, kulinarisch und organisatorisch. Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – wollten wir unseren Senioren einen Nachmittag schenken, der so entspannt ist wie ein Sonntag, Was braucht man dafür? Ganz klar: Torten , 8 kg Kartoffelsalat und Grillwürstchen , die schon beim Duft die Laune heben. Ab 14:30 Uhr standen die Türen des Gemeindezentrums offen, und wie immer dauerte es nicht lange, bis der Saal aussah wie ein gut besuchtes Wohnzimmer. Kaffee und Kuchen standen bereit – und mussten schnell ran, bevor die Schlagsahne beschließt, Karriere als Butter zu machen. Bald erfüllten Gespräche, Lachen und ein herrlich lebendiges Durcheinander den Raum. Die Erdbeerbowle tat, was Erdbeerbowle eben tut: Sie lockerte die Stimmung, machte die Zungen geschmeidig und sorgte dafür, dass selbst die stilleren Gäste plötzlich Geschichten auspackten, die man so noch nie gehört hatte. Auch das Bier zeigte sich von seiner besten Seite. Zwischendurch zog unsere Ausstellung „Michelsdorf wie zu Oma’s Zeiten“ die Blicke auf sich. Es wurde geraten, erinnert, diskutiert – und manchmal auch einfach spekuliert, wer denn nun auf welchem Foto zu sehen ist. Bei so viel Austausch schmeckten Kartoffelsalat und Grillwürstchen natürlich doppelt gut. Und ja: Am Ende war die Kartoffelsalatschüssel leer. Komplett. Am Schluss waren sich alle einig: Es war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Das Team „Wir tun was für Senioren“ hat mit viel Herzblut und echter Freude dafür gesorgt, dass unsere älteren Mitbürger einen wunderbaren Nachmittag genießen konnten.
von Renate 13. Juni 2026
Am 13. Juni 2026 feierte der Männergesangverein Michelsdorf sein 130-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest im Kulturhof des Gemeindezentrums Michelsdorf. Zahlreiche Gäste und Gratulanten kamen, um gemeinsam dieses besondere Ereignis zu würdigen. Bereits am Nachmittag stand die Chormusik im Mittelpunkt. Neben dem Gastgeberchor sorgten die Gastchöre aus Glindow, Kirchmöser- Wusterwitz, Cammer, Ragösen und Bad Belzig für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm und zeigten eindrucksvoll die Vielfalt und Lebendigkeit des Chorgesangs in der Region. Musikalische Glückwünsche überbrachte auch die Mandolinengruppe des Ortes. Das Schulorchester des Evangelischen Gymnasiums am Dom zu Brandenburg begeisterte das Publikum mit seinem Können und erhielt viel Applaus. Mit dem Übergang in den Abend wechselte das Programm. Die Schulband des Schulcampus Lehnin überzeugte auch jüngere Besucher mit ihrer Musik. Anschließend sorgte die Band „Detti Kuul“ mit bekannten Rock- und Popklassikern für ausgelassene Stimmung. Den Abschluss des Festtages gestaltete DJ Andy mit seiner Musik. Der Kulturhof hinter dem Gemeindezentrum bot für die Feierlichkeiten den passenden Rahmen. Die Anlage hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen kulturellen Treffpunkt des Dorfes entwickelt und bietet durch die tolle Bühne ideale Möglichkeiten für musikalische und kulturelle Veranstaltungen. Die Durchführung der Jubiläumsveranstaltung wurde durch den Heimatverein unterstützt. Die Mitglieder halfen beim Kuchenverkauf und betreuten die Getränketheke. Beim Aufbau und am nächsten Tag beim Aufräumen des Gemeindezentrums und des Kulturhofes halfen die Mitglieder fleißig. Für das leibliche Wohl sorgte der Karnevalsverein Lehnin, dessen Mitglieder den Grillstand betreuten. Kinderspiele und Hüpfburg wurden vom Gesangsverein für die Kinder organisiert. Der Vorstand des Heimatvereins bedankt sich bei seinen Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung und bei den vielen Kuchenbäcker/ innen der Mandolinengruppe und des Kulturvereins. Jeder einzelne Einsatz war wertvoll. Trotz der Kapriolen des Regenwetters war die Stimmung auf dem Fest großartig. Die gelungene Veranstaltung wird sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.
von Katja 22. Mai 2026
Am 22.05.2026 konnte man im Gemeindezentrum Michelsdorf genau das erleben. Der Seniorenbeirat hatte zu einer besonderen Filmvorführung eingeladen – und wir als Kultur‑ und Heimatverein Michelsdorf haben diese Veranstaltung sehr gern unterstützt. Der „Landschleicher“ ist ein traditionsreiches TV‑Format des rbb, das seit 1993 jeden Sonntag ein kleines Dorf in Brandenburg porträtiert – immer nah an den Menschen, liebevoll erzählt und voller Alltagsgeschichten. Gemeinsam sahen wir die Beiträge über 13 Ortsteile der Gemeinde Kloster Lehnin. An diesem Punkt schloss sich der Kreis: Denn nicht nur der Landschleicher hält besondere Momente fest – auch wir in Michelsdorf bewahren Erinnerungen, die es verdienen, gesehen zu werden. Unsere Ausstellung „Michelsdorf wie zu Oma’s Zeiten“ knüpft genau daran an. Sie zeigt Bilder, die vertraut wirken, ein Staunen hervorrufen oder ein leises „Ach, ist das nicht…?“ entlocken. Die Fotografien sind weit mehr als alte Aufnahmen. Es sind Gruppenbilder unserer Dorfgeschichte – Momentaufnahmen von Menschen, die hier gelebt, gearbeitet, gefeiert und Michelsdorf geprägt haben. Jede Aufnahme erzählt ein Stück vom Miteinander: Nachbarn beim Fest, Vereine in ihren frühen Jahren, Kindergruppen, die heute vielleicht selbst schon Enkel haben. Wer genauer hinschaut, entdeckt vertraute Gesichter, typische Szenen und vielleicht sogar die eigene Familie im Hintergrund. Diese Bilder zeigen nicht nur, wie es früher war – sie machen sichtbar, wie sehr unser Ort vom Zusammenhalt lebt.  Mit dieser Ausstellung hat sich unser Verein an den Aktionen zum Geburtstag unseres Grundgesetzes beteiligt. Unterstützt wurde sie von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.
von Britta 19. Mai 2026
Die Idee von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen. Am Geburtstag unserer Verfassung packen deshalb alle mit an, um unser Land ein bisschen besser zu machen. Dabei stehen Begegnung und gemeinsames Tun im Mittelpunkt.“ Die Michelsdorfer Handarbeitsgruppe hat sich diesen Aufruf zu Herzen genommen und ihren Dienstagstreff kurzerhand ins Gemeindezentrum verlegt. Alle waren eingeladen, sich an der Herstellung unserer beliebten Herzkissen zu beteiligen. Und so fing alles an: Fast jeder kennt jemanden, der an Brustkrebs erkrankt ist oder war. Oft fühlen wir uns hilflos und möchten nach einer Operation zumindest etwas physische und emotionale Unterstützung geben. Genau dafür sind die weichen Herzen aus Baumwollstoff gedacht: Unter die Achsel geklemmt, lindern sie Narbenschmerzen und Lymphschwellungen. Außerdem entlasten die Kissen beim Liegen das empfindliche Gewebe. Dank der schönen Stoffe und der Tatsache, dass Menschen diese Kissen in ihrer Freizeit nähen und verschenken, werden sie oft auch zu kleinen Seelentröstern. Die Herstellung der Kissen ist nicht schwer und erfordert keine besonderen Fähigkeiten. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit für einen Plausch mit der Nachbarin oder dem Gegenüber. Nur für den obligatorischen Aperol wird es manchmal eng — dafür sind die Hände oft einfach zu beschäftigt. Wir nähen die Kissen inzwischen seit einigen Jahren. Wie viele unsere kleine Manufaktur bereits verlassen haben, können wir gar nicht mehr sagen — sicher sind es mehrere Hundert. Doch die Zahl ist eigentlich gar nicht entscheidend, denn hier haben der Weg und das Ziel die gleiche Bedeutung. Sehr dankbar sind wir für die Unterstützung durch das Aktionsförderprogramm der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt über das wir Stoffe und andere Materialien anschaffen konnten. Die Kissen stellen wir unter anderem der Brustklinik am Brandenburger Klinikum sowie mehreren Selbsthilfegruppen der näheren Umgebung kostenlos zur Verfügung. Dieses Mal gehen die Herzkissen an die Palliativstation des Brandenburger Klinikums. Bundespräsident Steinmeier sagte außerdem: „Der Ehrentag darf auch Spaß machen! Engagement ist nicht nur Einsatz, es ist auch Begegnung, Lachen, Gemeinschaftsgefühl. Wer gemeinsam anpackt, erlebt oft, wie leicht sich Sinn und Freude miteinander verbinden.“ … und genau das haben wir bei unserer Aktion erlebt. Wir freuen uns und sind glücklich darüber, ein Teil dieses großen Ganzen zu sein.
von Katja 9. Mai 2026
Beelitz‑Heilstätten – ein Ort voller Geschichte, beeindruckender Architektur und spannender Geschichten. Genau das wollten wir uns bei unserem diesjährigen Vereinsausflug einmal näher anschauen. Unser Treffpunkt war der Parkplatz am Baumkronenpfad, und von dort starteten wir zur Alpenhaustour. Schon nach kurzer Zeit wurde klar: Die Führung hätte problemlos doppelt so lang sein dürfen. Unsere Gästeführerin erzählte mit viel Herzblut über die Entstehung des Hauses, die damaligen Behandlungsmethoden und die cleveren architektonischen Ideen, mit denen man der Tuberkulose begegnen wollte. All das in nur einer Stunde unterzubringen, ist eigentlich kaum möglich – aber sie hat es wunderbar geschafft. Wir erfuhren viel über die Aufteilung des Geländes, über frühere Tischmanieren und natürlich über die beiden Architekten Heino Schmieden und Julius Boethke, deren Kreativität und Sinn für Funktionalität immer wieder hervorgehoben wurden. Besonders beeindruckend war, wie durchdacht alles geplant wurde – bis hin zur leichteren Reinigung der Gebäude. Wer neugierig geworden ist: Eine Tour durchs Alpenhaus lohnt sich wirklich. Nach so vielen Eindrücken und einem Spaziergang über den Baumkronenpfad ging es weiter nach Schäpe zu Jakob’s Spargelhof – schließlich ist Spargelzeit. Das flinke und freundliche Personal sorgte dafür, dass unsere „Reisegruppe“ bestens versorgt wurde. Für fast alle gab es Spargel satt. Und ja, es gibt tatsächlich Menschen, die keinen Spargel essen – aber auch sie wurden natürlich bestens bedient. Da einige Mitglieder des Männergesangvereins Michelsdorf mit dabei waren, gab es zum Abschluss noch ein kleines Ständchen, das für viel Freude sorgte. Alles in allem war es ein wirklich schöner Ausflug. Ein wenig schade ist nur, dass so wenige Mitglieder diese Gelegenheit genutzt haben, um gemeinsam einen entspannten Tag zu verbringen. Es muss nicht immer eine große Veranstaltung sein – manchmal reicht ein gemeinsamer Ausflug, ein bisschen Geschichte, Natur und ein Teller Spargel, um sich als Verein näherzukommen.
von Katja 30. April 2026
Die Michelsdorfer Birken‑Mission Welcher Waldbesitzer erlaubt uns eigentlich jedes Jahr, eine Birke aus dem Wald zu entführen? Richtig: Rene Weizmann – unser Mann mit Herz für Traditionen . Danke, Rene! Bevor die gut gewachsene Birke (ca. 15 m) stolz hinter dem Gemeindezentrum liegen konnte, musste sie erst einmal aus dem Wald heraus. Da kam Alex ins Spiel. Er hat den Baum nicht einfach nur transportiert – er hat ihn mit einer Ruhe und Präzision bewegt, als wäre es eine seiner leichtesten Übungen. Während wir anderen noch überlegt haben, wo vorne und hinten ist, hatte er längst den perfekten Winkel gefunden.
von Katja 25. April 2026
Kann man Kinder eine Stunde lang ohne Handy beschäftigen? Nicht nur beschäftigen – fesseln . Und zwar so sehr, dass sie sogar vergessen, sich zu streiten, zu zappeln oder „Mir ist laaaangweilig“ zu sagen. Man braucht dafür nur: Nadine, ein Kamishibai und eine Portion Geschichtenmagie. Kaum klappte Nadine ihr kleines Papiertheater auf, verwandelte sich der Raum in eine Mischung aus Zirkus, Lesesaal und leicht chaotischer Talkshow. Die Kinder rückten so nah an die Bühne, dass man dachte, sie wollten gleich selbst reinspringen. Dann ging’s los: „Furzipups“ – ein Titel, der schon beim Aussprechen für Schnappatmung sorgt. Die Kinder rümpften die Nase, lachten, rümpften nochmal die Nase und lachten dann doppelt so laut. Der kleine Eisbär wurde begleitet, als wäre er ein Superstar auf Weltreise. Das weiße Chamäleon war gut versteckt. Es musste erst hinter dem Rahmen gesucht werden. Ein König bekam eine Umarmung geschenkt – und plötzlich wollten ALLE Könige sein. Und die Muddeldings ? Die möchte wirklich niemand zu Hause haben. Nicht mal im Gästezimmer. Nicht mal kurz.  Zwischendurch wurde kommentiert, korrigiert, gekichert und gelegentlich auch lautstark diskutiert („Nadine, lies schneller! Nein, langsamer! Nein, so wie eben!“). Nadine blieb gelassen wie ein Zen-Mönch mit Bilderbuch. Und dann passierte das Unfassbare: Die Stunde war einfach weg. Puff. Verschwunden. Verdampft wie ein Keks in Kinderhand. Beim Rausgehen sagte ein Kind: „Das war besser als Tablet.“ Wenn das kein Ritterschlag ist, dann weiß ich auch nicht. Wir hoffen jedenfalls, dass es beim nächsten Mal regnet. Dann kann man es sich drinnen so richtig gemütlich machen – und Nadine kann wieder zeigen, dass Geschichten stärker sind als jedes WLAN.
von Katja 18. April 2026
Um es gleich vorwegzunehmen: Es war ein wunderbarer Abend. Einer von der Sorte, bei dem man schon beim Ankommen merkt: Heute stimmt einfach alles. „Geister wie wir“ haben in den letzten zwei Jahren – mit großzügiger Unterstützung des Landes Brandenburg – mit dem Kulturhof eine tolle Kulturstätte geschaffen. Die Bühne hat seitdem schon einiges erlebt: es wurde darauf getanzt, gespielt, gesungen und „gegruselt“. Doch nun stand etwas ganz Besonderes an: die erste große Theaterpremiere auf der Bühne des Kulturhofs . Die TheaterGäng präsentierte ihr neues Stück „Geister wie wir“ – selbst geschrieben, komponiert, arrangiert und mit so viel Herzblut gefüllt, dass man sich fragt, ob die Gruppe überhaupt noch ein Hobby außerhalb des Theaters hat. Wahrscheinlich nicht. Während der Vorbereitung wanderte der Blick immer wieder zum Regenradar. Wir sind ja Optimisten – aber ein Wolkenbruch wäre dann doch etwas zu viel „Atmosphäre“ gewesen. Schon am Vormittag wurden Stühle gerückt, sortiert, neu gestellt und wieder verrückt. Die Frage stand im Raum: Werden sie alle besetzt sein? Die Antwort: Aber sicher! Michelsdorf, aber vor allem seine Gäste lassen sich eine Premiere nicht entgehen – schon gar nicht, wenn Geister im Spiel sind. Als sich am Abend der Vorhang hob, lag Spannung in der Luft. Die Schauspielerinnen und Schauspieler betraten die Bühne mit einer Energie, die sofort übersprang. Jede Geste, jeder Blick, jedes Wort war mit so viel Spielfreude gefüllt, dass man sich einfach mitreißen lassen musste. Nach dem letzten Vorhang gab es langen, herzlichen Applaus. So herzlich, dass man fast meinte, die Bühne würde ein bisschen erröten. Es war spürbar: Dieser Abend war mehr als nur eine Aufführung. Er war ein gemeinsames Erlebnis – ein Moment des Staunens, des Lächelns, des Miteinanders. Die Premiere hat ein starkes Zeichen gesetzt für die kommenden Aufführungen. Und sie macht eindeutig Lust auf mehr. Die nächste Aufführung ist für den 19.09.2026 geplant. Und weil ein solcher Abend nicht von allein entsteht, gehört an dieser Stelle ein großes, herzliches Dankeschön ausgesprochen. Ein Dank an diejenigen, die man gar nicht sieht, die aber trotzdem überall sind: die stillen Organisatoren, Ideengeber, Improvisationskünstler und „Ich-mach-das-schnell“-Menschen, ohne die kein Kulturabend funktionieren würde. Kurz gesagt: Ohne euch wäre dieser Abend nicht halb so schön geworden. Einen Artikel zum Theaterstück findet Ihr hier
von Renate 28. März 2026
Der große Osterhase auf der Bank vor dem Michelsdorfer Gemeindezentrum wartete am Samstag geduldig auf die Kinder, die an der Bastelaktion „Rund um das Osterei“ teilnehmen wollten. Der Kultur- und Heimatverein lud zum 6. Mal dazu ein und die Kinder kamen mit ihren Eltern und Großeltern erwartungsvoll ins Gemeindezentrum. Auf sechs großen Projekttischen waren die vielfältigsten Materialien bereitgelegt und der Basteltrubel begann. Da wurden Körbchen zur Eiersuche gebastelt und lustige Hahn-Eierbecher angefertigt. An einer anderen Station entstanden farbenfrohe, marmorierte Deko-Eier im Tauchverfahren. Hoch im Kurs stand das Dekorieren mit Glitzer-Feenstaub und herrlichen Glitzersteinchen. Aber auch mit Pinsel und Farbe wurden ausgeblasene Eier hübsch verziert. Die farbenfrohen Oster-Mandalas werden den Eltern und Großeltern als Ostergeschenk gefallen. Nach einer intensiven zweistündigen Bastelzeit verabschiedeten sich die Kinder stolz und zufrieden mit ihren selbstangefertigten Basteleien. Wir wünschen allen eine schöne Osterzeit!
von Katja 18. März 2026
Das Plakat vor der Tür des Gemeindezentrums verrät es – heute ist Seniorennachmittag. Einige unverwüstliche Helfer haben am Vorabend das etwas sterile Gemeindezentrum in eine Frühlingslandschaft verwandelt. Es braucht nicht viel - bunte Decken, kleine Blumensträußchen, etwas Osterdeko. So sah es schnell gemütlich aus. Der Knaller war aber wieder das Kuchenbuffet. Laura hat sich wieder selbst übertroffen. Frankfurter Kranz, Eclairs, Obstkuchen – alles sah lecker aus und fand natürlich auch seine Abnehmer. Pünktlich um 15:00 Uhr war der Saal gefüllt. Nach einer kurzen Ansprache wurde das Kuchenbuffet schnell geleert. Das gesellige Beisammensein ist für viele wichtig, die den Seniorennachmittag besuchen. Das war auch der wesentliche Inhalt der Auswertung zur Befragung der Älteren durch den Seniorenbeirat der Gemeinde Kloster Lehnin. Irena, Mitglied des Beirates, hat diese kurz vorgestellt. Eigentlich wollten wir die RBB-Beiträge zu unserer Winterwanderung 2023 und 2026 zeigen. Leider hat uns die Technik einen Streich gespielt. Aber es gibt ja den Charthit „Hast du gute Laune“ von den GroßStadtEngel. Dieses Thema wurde kurzerhand aufgegriffen und es kam zu einer kleinen Tanzeinlage. Schnell vergeht die Zeit an einem solchen Nachmittag. Die obligatorischen Würstchen verschwanden kurzerhand im Kochtopf, heiß serviert auf dem Teller mit Gürkchen und Baguettebrot, wurden sie vor dem Nachhause gehen noch verputzt.  So ging ein weiterer Seniorennachmittag in Michelsdorf zu Ende, bei dem nicht nur Kuchen und Würstchen, sondern auch jede Menge gute Laune serviert wurden. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal – und hoffen, dass der Beamer bis dahin wieder ausgeschlafen hat!
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