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Eigentlich dachten wir ja: „Oh je… gleichzeitig Oktoberfest in Lehnin – da kommt doch keiner!“ Tja. Falsch gedacht. So voll war der Kulturhof noch nie. Wir mussten in Windeseile zusätzliche Bänke heranschaffen, denn die letzten Stuhlreserven waren schon lange im Einsatz. Offenbar haben die Besucher beschlossen, dass Theater mindestens genauso wichtig ist wie Bier und Blasmusik. Das Publikum war vom ersten Moment an hellwach. Selbst der Abbruch einer Szene – es fehlte tatsächlich nur ein Stock! – wurde mit Applaus gefeiert. Wer das Stück kennt, weiß: Es ging um Größe. Und die zeigte sich an diesem Abend nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Improvisationstalent der Theatergäng. Licht und Ton taten ihr Übriges, und Carolines Gesangseinlagen sorgten für echte Gänsehautmomente. Wie immer gab es Überraschungen – das Publikum durfte sogar seine Meinung zum Thema „Brunnen“ kundtun. Viel Applaus zum Ende der Vorführung zeugt davon, daß es dem Publikum gefallen hat. Wer das Stück noch nicht gesehen hat, bekommt weitere Chancen: 09.01.2027 in Rädel, 20.02.2027 in Rietz Der Eintritt war wie immer frei. Carsten- alias „Albrik“ erinnerte daran am Ende der Vorstellung – und genau in diesem Moment kam ein kleiner Junge auf die Bühne und drückte ihm einen Geldschein in die Hand. Ein rührender Augenblick, der zeigte: Theater wirkt. Sogar auf die ganz Kleinen. Natürlich wäre der Abend ohne Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Das Wetter spielte brav mit, und die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins sorgten für einen routinierten Auf- und Abbau. Man merkt: Das Team ist eingespielt. Fast so eingespielt wie die Theatergäng selbst.

Der Seniorennachmittag in Michelsdorf hat eine lange und liebevoll gepflegte Tradition. Beim Stöbern in alten Zeitungsartikeln tauchte ein Bericht der MAZ vom 23. August 2001 auf, in dem die damalige Initiatorin Helga Hoffmann besonders hervorgehoben wurde. Mit viel Herz und Engagement hatte sie diesen Treff einst ins Leben gerufen – ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Gemeinschaft. Seit jenen Tagen haben zahlreiche Ehrenamtliche diese Tradition fortgeführt und mit Leben erfüllt. Jeder einzelne Nachmittag wurde mit Sorgfalt vorbereitet, mit kleinen Besonderheiten gestaltet und von vielen treuen Gästen über Jahre hinweg geschätzt. Zu ihnen gehörte auch Renate Herbst , die unsere Runde lange begleitet hat. In einem Moment der Stille gedachten wir ihrer in Dankbarkeit und hielten inne – ein stilles Zeichen der Verbundenheit. Doch wie es im Leben ist: die Gemeinschaft wandelt sich. Neue Gesichter kommen hinzu, bringen frischen Schwung und bereichern die Runde. Auch an diesem Nachmittag durften wir wieder neue Teilnehmer begrüßen, die sich schnell in die vertraute Atmosphäre einfügten. Schon nach wenigen Minuten erfüllte ein warmes Stimmengewirr den Raum. Gespräche wurden aufgenommen, Lachen mischte sich darunter, und die Tische boten ein einladendes Bild: selbstgebackener Kuchen , der rasch seine Abnehmer fand, duftender Kaffee , der in den Tassen dampfte, und eine Erdbeerbowle , die gemeinsam mit einem kühlen Bier die Zungen lockerte. Es ist immer wieder berührend zu erleben, wie dankbar die Senioren für diesen Nachmittag sind. Ihre Freude, ihre Wertschätzung und ihr herzliches Miteinander sind der schönste Lohn für all die Mühe, die in der Vorbereitung steckt.

... letzten Freitag gab`s mal wieder Kino auf dem Michelsdorfer Kulturhof. Gezeigt wurde der DEFA-Film "Mit mir nicht Madam" aus dem Jahr 1968. Es handelt sich um eine Verwechslungskomödie in der Modewelt der Endsechziger. Entsprechend kurz waren die Röcke und Kleider und diese kamen im Entwurf aus dem zu dieser Zeit noch aktiven echten Modehaus Bormann in Magdeburg. Dessen Gründer Heinz Bormann galt als der "Rote Dior des Ostens" und war ein berühmter Modeschöpfer der DDR. Sein Betrieb produzierte von Schönebeck und Magdeburg aus hochwertige Haute Couture und Konfektion für den Inlandsmarkt sowie den Export, bis die Verstaatlichung den Betrieb in den 1970er-Jahren traf und die Erfolgsgeschichte endete. ... doch das nur so nebenbei. Die Augen bekamen also viel zu sehen, für die Ohren gab`s flotte Musik, aber für den Kopf ?- da war das schon eine große Herausforderung an die zahlreich erschienenen Zuschauer, denn der rote Faden war kaum vorhanden, schien immer wieder abzureißen. Sommer, Sonne, Meer und eine zarte Liebesgeschichte mussten genügen und ... zum Glück erschien wie aus dem Nichts immer wieder ein Manfred Krug und brachte uns in seinen phantasievollen Verkleidungen zum schmunzeln .Er war doch tatsächlich insgesamt in acht Rollen zu sehen! Dagegen brachte es Rolf Römer "nur" auf zwei Rollen und Rolf Herricht und Annekathrin Bürger wie viele Andere spielten "nur" in einer einzigen Rolle. Am Ende war es ein lustiger Kinoabend bei lauem Sommerwetter - eben echter Klamauk in Starbesetzung und die Sternschnuppe gab`s noch gratis dazu.

Was braucht man für einen richtig schönen Filmabend? Einen warmen Sommerabend, gute Laune und ein paar fleißige Helfer, die wissen, wie man’s gemütlich macht. Genau so lief’s wieder beim Sommerkino in Michelsdorf . Der Star des Abends war – wie immer – der Film. Gezeigt wurde „Der Bruch“ , eine DEFA‑Produktion von 1988, gespickt mit großartigen ost- und westdeutschen Schauspielern: Götz George, Rolf Hoppe, Otto Sander, Angelika Waller und Ulrike Krumbiegel u.a. Die Story: Ein Möchtegern‑Bandenchef, ein Gelegenheitsgauner und ein Profi knacken den Safe der Reichsbahn. Der Coup klappt, aber die eifersüchtige Ehefrau des Gelegenheitsdiebs funkt dazwischen – und schon sitzen alle drei hinter Gittern. Der Film spielt im Berlin des Jahres 1946 und erzählt einen echten Fall, mit viel Witz, Ironie und wunderbar ausgestatteten Szenen. Die Dialoge? Stellenweise so gut, dass man sie am liebsten mit nach Hause nehmen würde. Das Publikum war begeistert: Ein entspannter Abend, ein sehenswerter Film und eine richtig gute Stimmung. Der Heimat- und Kulturverein Michelsdorf hatte alles vorbereitet – und beim Aufräumen packten viele Besucher gleich mit an. So war im Handumdrehen wieder alles verstaut. Ein rundum schöner Sommerabend der Lust auf mehr macht. Und genau dazu laden wir Sie herzlich ein: Am 14.08.2026 geht’s weiter mit einem anderen DEFA‑Schmuckstück: „Mit mir nicht, Madame“ . Freuen Sie sich auf Mode, Intrigen und garantiert wieder einen Abend, der besser ist als jede Streaming‑Empfehlung.

Hinter uns liegen ein paar richtig turbulente Michelsdorfer Wochen. Wir hatten wirklich alles: die Premiere des Theaterstücks „Geister wie wir“ , das traditionelle Maibaumaufstellen , die RBB‑Landschleicher‑Vorführung über 13 Ortsteile der Gemeinde Kloster Lehnin und natürlich das Chorfest . Michelsdorf war also im Dauerbetrieb – kulturell, kulinarisch und organisatorisch. Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – wollten wir unseren Senioren einen Nachmittag schenken, der so entspannt ist wie ein Sonntag, Was braucht man dafür? Ganz klar: Torten , 8 kg Kartoffelsalat und Grillwürstchen , die schon beim Duft die Laune heben. Ab 14:30 Uhr standen die Türen des Gemeindezentrums offen, und wie immer dauerte es nicht lange, bis der Saal aussah wie ein gut besuchtes Wohnzimmer. Kaffee und Kuchen standen bereit – und mussten schnell ran, bevor die Schlagsahne beschließt, Karriere als Butter zu machen. Bald erfüllten Gespräche, Lachen und ein herrlich lebendiges Durcheinander den Raum. Die Erdbeerbowle tat, was Erdbeerbowle eben tut: Sie lockerte die Stimmung, machte die Zungen geschmeidig und sorgte dafür, dass selbst die stilleren Gäste plötzlich Geschichten auspackten, die man so noch nie gehört hatte. Auch das Bier zeigte sich von seiner besten Seite. Zwischendurch zog unsere Ausstellung „Michelsdorf wie zu Oma’s Zeiten“ die Blicke auf sich. Es wurde geraten, erinnert, diskutiert – und manchmal auch einfach spekuliert, wer denn nun auf welchem Foto zu sehen ist. Bei so viel Austausch schmeckten Kartoffelsalat und Grillwürstchen natürlich doppelt gut. Und ja: Am Ende war die Kartoffelsalatschüssel leer. Komplett. Am Schluss waren sich alle einig: Es war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Das Team „Wir tun was für Senioren“ hat mit viel Herzblut und echter Freude dafür gesorgt, dass unsere älteren Mitbürger einen wunderbaren Nachmittag genießen konnten.

Am 13. Juni 2026 feierte der Männergesangverein Michelsdorf sein 130-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest im Kulturhof des Gemeindezentrums Michelsdorf. Zahlreiche Gäste und Gratulanten kamen, um gemeinsam dieses besondere Ereignis zu würdigen. Bereits am Nachmittag stand die Chormusik im Mittelpunkt. Neben dem Gastgeberchor sorgten die Gastchöre aus Glindow, Kirchmöser- Wusterwitz, Cammer, Ragösen und Bad Belzig für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm und zeigten eindrucksvoll die Vielfalt und Lebendigkeit des Chorgesangs in der Region. Musikalische Glückwünsche überbrachte auch die Mandolinengruppe des Ortes. Das Schulorchester des Evangelischen Gymnasiums am Dom zu Brandenburg begeisterte das Publikum mit seinem Können und erhielt viel Applaus. Mit dem Übergang in den Abend wechselte das Programm. Die Schulband des Schulcampus Lehnin überzeugte auch jüngere Besucher mit ihrer Musik. Anschließend sorgte die Band „Detti Kuul“ mit bekannten Rock- und Popklassikern für ausgelassene Stimmung. Den Abschluss des Festtages gestaltete DJ Andy mit seiner Musik. Der Kulturhof hinter dem Gemeindezentrum bot für die Feierlichkeiten den passenden Rahmen. Die Anlage hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen kulturellen Treffpunkt des Dorfes entwickelt und bietet durch die tolle Bühne ideale Möglichkeiten für musikalische und kulturelle Veranstaltungen. Die Durchführung der Jubiläumsveranstaltung wurde durch den Heimatverein unterstützt. Die Mitglieder halfen beim Kuchenverkauf und betreuten die Getränketheke. Beim Aufbau und am nächsten Tag beim Aufräumen des Gemeindezentrums und des Kulturhofes halfen die Mitglieder fleißig. Für das leibliche Wohl sorgte der Karnevalsverein Lehnin, dessen Mitglieder den Grillstand betreuten. Kinderspiele und Hüpfburg wurden vom Gesangsverein für die Kinder organisiert. Der Vorstand des Heimatvereins bedankt sich bei seinen Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung und bei den vielen Kuchenbäcker/ innen der Mandolinengruppe und des Kulturvereins. Jeder einzelne Einsatz war wertvoll. Trotz der Kapriolen des Regenwetters war die Stimmung auf dem Fest großartig. Die gelungene Veranstaltung wird sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Am 22.05.2026 konnte man im Gemeindezentrum Michelsdorf genau das erleben. Der Seniorenbeirat hatte zu einer besonderen Filmvorführung eingeladen – und wir als Kultur‑ und Heimatverein Michelsdorf haben diese Veranstaltung sehr gern unterstützt. Der „Landschleicher“ ist ein traditionsreiches TV‑Format des rbb, das seit 1993 jeden Sonntag ein kleines Dorf in Brandenburg porträtiert – immer nah an den Menschen, liebevoll erzählt und voller Alltagsgeschichten. Gemeinsam sahen wir die Beiträge über 13 Ortsteile der Gemeinde Kloster Lehnin. An diesem Punkt schloss sich der Kreis: Denn nicht nur der Landschleicher hält besondere Momente fest – auch wir in Michelsdorf bewahren Erinnerungen, die es verdienen, gesehen zu werden. Unsere Ausstellung „Michelsdorf wie zu Oma’s Zeiten“ knüpft genau daran an. Sie zeigt Bilder, die vertraut wirken, ein Staunen hervorrufen oder ein leises „Ach, ist das nicht…?“ entlocken. Die Fotografien sind weit mehr als alte Aufnahmen. Es sind Gruppenbilder unserer Dorfgeschichte – Momentaufnahmen von Menschen, die hier gelebt, gearbeitet, gefeiert und Michelsdorf geprägt haben. Jede Aufnahme erzählt ein Stück vom Miteinander: Nachbarn beim Fest, Vereine in ihren frühen Jahren, Kindergruppen, die heute vielleicht selbst schon Enkel haben. Wer genauer hinschaut, entdeckt vertraute Gesichter, typische Szenen und vielleicht sogar die eigene Familie im Hintergrund. Diese Bilder zeigen nicht nur, wie es früher war – sie machen sichtbar, wie sehr unser Ort vom Zusammenhalt lebt. Mit dieser Ausstellung hat sich unser Verein an den Aktionen zum Geburtstag unseres Grundgesetzes beteiligt. Unterstützt wurde sie von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Die Idee von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen. Am Geburtstag unserer Verfassung packen deshalb alle mit an, um unser Land ein bisschen besser zu machen. Dabei stehen Begegnung und gemeinsames Tun im Mittelpunkt.“ Die Michelsdorfer Handarbeitsgruppe hat sich diesen Aufruf zu Herzen genommen und ihren Dienstagstreff kurzerhand ins Gemeindezentrum verlegt. Alle waren eingeladen, sich an der Herstellung unserer beliebten Herzkissen zu beteiligen. Und so fing alles an: Fast jeder kennt jemanden, der an Brustkrebs erkrankt ist oder war. Oft fühlen wir uns hilflos und möchten nach einer Operation zumindest etwas physische und emotionale Unterstützung geben. Genau dafür sind die weichen Herzen aus Baumwollstoff gedacht: Unter die Achsel geklemmt, lindern sie Narbenschmerzen und Lymphschwellungen. Außerdem entlasten die Kissen beim Liegen das empfindliche Gewebe. Dank der schönen Stoffe und der Tatsache, dass Menschen diese Kissen in ihrer Freizeit nähen und verschenken, werden sie oft auch zu kleinen Seelentröstern. Die Herstellung der Kissen ist nicht schwer und erfordert keine besonderen Fähigkeiten. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit für einen Plausch mit der Nachbarin oder dem Gegenüber. Nur für den obligatorischen Aperol wird es manchmal eng — dafür sind die Hände oft einfach zu beschäftigt. Wir nähen die Kissen inzwischen seit einigen Jahren. Wie viele unsere kleine Manufaktur bereits verlassen haben, können wir gar nicht mehr sagen — sicher sind es mehrere Hundert. Doch die Zahl ist eigentlich gar nicht entscheidend, denn hier haben der Weg und das Ziel die gleiche Bedeutung. Sehr dankbar sind wir für die Unterstützung durch das Aktionsförderprogramm der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt über das wir Stoffe und andere Materialien anschaffen konnten. Die Kissen stellen wir unter anderem der Brustklinik am Brandenburger Klinikum sowie mehreren Selbsthilfegruppen der näheren Umgebung kostenlos zur Verfügung. Dieses Mal gehen die Herzkissen an die Palliativstation des Brandenburger Klinikums. Bundespräsident Steinmeier sagte außerdem: „Der Ehrentag darf auch Spaß machen! Engagement ist nicht nur Einsatz, es ist auch Begegnung, Lachen, Gemeinschaftsgefühl. Wer gemeinsam anpackt, erlebt oft, wie leicht sich Sinn und Freude miteinander verbinden.“ … und genau das haben wir bei unserer Aktion erlebt. Wir freuen uns und sind glücklich darüber, ein Teil dieses großen Ganzen zu sein.

Beelitz‑Heilstätten – ein Ort voller Geschichte, beeindruckender Architektur und spannender Geschichten. Genau das wollten wir uns bei unserem diesjährigen Vereinsausflug einmal näher anschauen. Unser Treffpunkt war der Parkplatz am Baumkronenpfad, und von dort starteten wir zur Alpenhaustour. Schon nach kurzer Zeit wurde klar: Die Führung hätte problemlos doppelt so lang sein dürfen. Unsere Gästeführerin erzählte mit viel Herzblut über die Entstehung des Hauses, die damaligen Behandlungsmethoden und die cleveren architektonischen Ideen, mit denen man der Tuberkulose begegnen wollte. All das in nur einer Stunde unterzubringen, ist eigentlich kaum möglich – aber sie hat es wunderbar geschafft. Wir erfuhren viel über die Aufteilung des Geländes, über frühere Tischmanieren und natürlich über die beiden Architekten Heino Schmieden und Julius Boethke, deren Kreativität und Sinn für Funktionalität immer wieder hervorgehoben wurden. Besonders beeindruckend war, wie durchdacht alles geplant wurde – bis hin zur leichteren Reinigung der Gebäude. Wer neugierig geworden ist: Eine Tour durchs Alpenhaus lohnt sich wirklich. Nach so vielen Eindrücken und einem Spaziergang über den Baumkronenpfad ging es weiter nach Schäpe zu Jakob’s Spargelhof – schließlich ist Spargelzeit. Das flinke und freundliche Personal sorgte dafür, dass unsere „Reisegruppe“ bestens versorgt wurde. Für fast alle gab es Spargel satt. Und ja, es gibt tatsächlich Menschen, die keinen Spargel essen – aber auch sie wurden natürlich bestens bedient. Da einige Mitglieder des Männergesangvereins Michelsdorf mit dabei waren, gab es zum Abschluss noch ein kleines Ständchen, das für viel Freude sorgte. Alles in allem war es ein wirklich schöner Ausflug. Ein wenig schade ist nur, dass so wenige Mitglieder diese Gelegenheit genutzt haben, um gemeinsam einen entspannten Tag zu verbringen. Es muss nicht immer eine große Veranstaltung sein – manchmal reicht ein gemeinsamer Ausflug, ein bisschen Geschichte, Natur und ein Teller Spargel, um sich als Verein näherzukommen.

Die Michelsdorfer Birken‑Mission Welcher Waldbesitzer erlaubt uns eigentlich jedes Jahr, eine Birke aus dem Wald zu entführen? Richtig: Rene Weizmann – unser Mann mit Herz für Traditionen . Danke, Rene! Bevor die gut gewachsene Birke (ca. 15 m) stolz hinter dem Gemeindezentrum liegen konnte, musste sie erst einmal aus dem Wald heraus. Da kam Alex ins Spiel. Er hat den Baum nicht einfach nur transportiert – er hat ihn mit einer Ruhe und Präzision bewegt, als wäre es eine seiner leichtesten Übungen. Während wir anderen noch überlegt haben, wo vorne und hinten ist, hatte er längst den perfekten Winkel gefunden.











